Welcher Lockentyp bin ich?

Welcher Lockentyp bin ich?

Warum funktionieren manche Produkte bei anderen super, bei dir aber nicht? Oft liegt es am Lockentyp. Hier erfährst du, wie du deinen Typ bestimmst – und welche Produkte wirklich zu dir passen.

Co-Wash vs Shampoo Du liest Welcher Lockentyp bin ich? 5 Minuten

Lockentypen 2a bis 4c erklärt

Warum funktionieren manche Produkte bei anderen super, bei dir aber nicht? Oft liegt es am Lockentyp. Hier erfährst du, wie du deinen Typ bestimmst – und welche Produkte wirklich zu dir passen.

Kurzantwort

Lockentypen werden in Kategorien 2 (Wellen), 3 (Locken) und 4 (Coils) eingeteilt – jeweils mit a, b und c für die Intensität. Dein Typ bestimmt wie trocken dein Haar ist, wie viel Feuchtigkeit es braucht und welche Produkte am besten funktionieren.

Wie bestimme ich meinen Lockentyp?

Am besten bestimmst du deinen Lockentyp nach dem Waschen – ohne Produkte, während das Haar noch feucht ist. So siehst du die natürliche Struktur, unverfälscht von Stylingmitteln.

Beachte: Mehrere Lockentypen auf einem Kopf sind normal. Richte deine Pflege nach dem trockensten Bereich aus.

Typ 2: Wellen (2a, 2b, 2c)

2a: Leichte, lockere S-Wellen. Meist feines Haar, wenig Frizz. Produkte können schnell beschweren – immer leichte Formulierungen wählen.

2b: Definierte S-Wellen, am Ansatz eher glatt, ab der Mitte gewellt. Mehr Volumen, leichter Frizz möglich.

2c: Starke Wellen, fast schon lockig. Neigt zu Frizz und braucht mehr Feuchtigkeit als 2a und 2b.

Typ-2-Haar braucht leichte Produkte die definieren ohne zu beschweren. Zu schwere Cremes oder Öle machen Wellen flach und fettig. Das Ziel: Feuchtigkeit geben, ohne das Haar zu erdrücken.

Empfehlung für Typ 2 — Flora & Curl: Flora & Curl Produkte sind speziell für feines, welliges Haar entwickelt. Leichte Texturen, viel Feuchtigkeit, ohne den Wellen Gewicht zu geben. Ideal für 2a bis 2c.

Typ 3: Locken (3a, 3b, 3c)

3a: Grosse, lockere Spiralen. Glänzt oft gut, neigt bei Feuchtigkeit zu Frizz. Braucht Feuchtigkeit und Definition.

3b: Mittelgrosse, gut definierte Lockenspiralen. Trocknet schneller aus, profitiert stark von Deep Conditioning. Der häufigste Lockentyp in Mitteleuropa.

3c: Enge, fedrige Locken. Sehr anfällig für Trockenheit, braucht intensive Feuchtigkeit und schonende Pflege.

Typ-3-Haar braucht eine ausgewogene Routine: genug Feuchtigkeit für Definition, genug Halt für Spannkraft.

Empfehlung für Typ 3: Feuchtigkeitsreiche Conditioner, regelmässiges Deep Conditioning und ein Leave-In als Basis. Lockengel für Definition und Halt obendrauf.

Typ 4: Coils & Afro-Textur (4a, 4b, 4c)

4a: Enge Coils mit sichtbarer S-Kurve. Sehr trocken, braucht intensive Feuchtigkeit und versiegelnde Öle.

4b: Scharfe Z-Muster statt runder Spiralen. Sehr dicht und trocken – Feuchtigkeit ist die wichtigste Priorität.

4c: Engste Textur, kaum sichtbares Muster ohne Pflege. Extrem anfällig für Schrumpfung und Trockenheit. Braucht die intensivste Feuchtigkeit und Versiegelung aller Lockentypen.

Typ-4-Haar verliert Feuchtigkeit am schnellsten. Intensive, reichhaltige Pflege ist kein Luxus – sie ist notwendig.

Empfehlung für Typ 4 — SheaMoisture: SheaMoisture ist eine der bekanntesten Marken für Typ-4-Haar. Die Formeln mit Jamaican Black Castor Oil, Shea Butter und Argan Oil sind speziell auf sehr trockenes, dichtes Haar ausgerichtet – intensive Pflege die wirklich ins Haar eindringt.

Pflegeroutine nach Lockentyp – 3 Schritte

1
Lockentyp bestimmen
Nach dem Waschen, ohne Produkte, im feuchten Zustand beobachten. Mehrere Bereiche vergleichen – Ansatz, Mitte und Spitzen können unterschiedlich sein.
2
Produkte anpassen
Typ 2 → leicht (Flora & Curl). Typ 3 → mittel bis reichhaltig. Typ 4 → intensiv und versiegelnd (SheaMoisture). Produkte immer einzeln einführen um zu sehen was wirkt.
3
Routine aufbauen
Waschen → Conditioner → Leave-In: das ist die Basis für alle Typen. Ab Typ 3b: Deep Conditioning einmal pro Woche. Ab Typ 4: zweimal pro Woche Deep Conditioning empfohlen.

Häufige Fragen zum Lockentyp

Kann sich mein Lockentyp verändern?

Ja. Hormonschwankungen, Haarschnitte, Hitzebehandlungen und Pflege beeinflussen die Struktur. Auch nach einer Schwangerschaft oder in der Pubertät ändern sich Locken häufig.

Was wenn ich mehrere Lockentypen auf dem Kopf habe?

Das ist normal und sogar häufig. Pflege dich nach dem trockensten, empfindlichsten Bereich – dann sind alle Zonen gut versorgt.

Ist der Lockentyp das Wichtigste bei der Produktwahl?

Nicht allein. Auch Porösität und Haardichte spielen eine Rolle. Der Lockentyp ist aber ein sehr guter Startpunkt – besonders wenn du nicht weisst wo du anfangen sollst.

Warum funktionieren teure Produkte bei mir nicht?

Weil nicht der Preis entscheidet, sondern die Formel. Ein Produkt das für Typ 4 entwickelt wurde, kann Typ-2-Wellen beschweren – egal wie hochwertig es ist. Lockentyp kennen, dann Produkt wählen.

Fazit

Deinen Lockentyp zu kennen ist der erste Schritt zu einer Routine die wirklich funktioniert. Typ 2 profitiert von leichten Flora & Curl Produkten, Typ 3 braucht ausgewogene Feuchtigkeit und Definition, Typ 4 braucht intensive SheaMoisture Pflege. Je genauer du deinen Typ kennst, desto schneller findest du die Produkte die zu dir passen.

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