Inhaltsübersicht
- Zu häufiges und zu starkes Waschen
- Zu heisses Wasser
- Hartes Wasser (Kalk im Wasser)
- Hitze-Styling
- Farbe, Blondierungen und chemische Behandlungen
- Reibung durch Stoffe und Haargummis
- Falsche oder austrocknende Produkte
- Feuchtigkeit nicht versiegeln
- Zu wenig Schutz in der Nacht
- Feuchtigkeit und Protein im Gleichgewicht
- Ernährung und Nährstoffe
- Fazit
Was Locken wirklich austrocknet – und wie du es verhindern kannst
Trockene Locken sind eines der häufigsten Probleme. Viele fragen sich: „Warum werden meine Locken immer trockener – egal, was ich drauf mache?“
Locken werden nicht zufällig trocken. Meist sind es bestimmte Pflegegewohnheiten, Wasserqualität, Produkte oder sogar die Ernährung. Hier findest du die häufigsten Ursachen – und einfache Lösungen.
1. Zu häufiges und zu starkes Waschen
Zu viel Waschen entzieht deinen Locken die natürlichen Öle, die sie eigentlich schützen sollen.
Austrocknend:
- tägliches Waschen mit Shampoo
- sehr starke, scharfe Shampoos
- kein Conditioner nach dem Waschen
- Schrubben statt sanfter Kopfhautmassage
Was hilft:
- 1–2 Mal pro Woche waschen (je nach Bedarf)
- milde, feuchtigkeitsspendende Shampoos
- nach jeder Haarwäsche Conditioner
- sanft massieren statt reiben
2. Zu heisses Wasser
Sehr heißes Wasser öffnet die Schuppenschicht der Haare zu stark und entzieht Feuchtigkeit.
Anzeichen:
- Haare fühlen sich direkt nach dem Waschen hart und stumpf an
- Kopfhaut spannt oder ist gereizt
- Locken verlieren sofort ihre Definition
Was hilft:
- mit lauwarmem Wasser waschen
- am Ende kühler ausspülen
3. Hartes Wasser (Kalk im Wasser)
Hartes Wasser enthält viele Mineralien wie Calcium und Magnesium. Diese lagern sich auf dem Haar ab und blockieren Feuchtigkeit und Pflegeprodukte.
Anzeichen für hartes Wasser:
- Haare wirken stumpf trotz Conditioner
- Produkte funktionieren nicht mehr wie früher
- Locken lassen sich schwer definieren
- Haare verknoten schneller
- Kalkspuren an Duschkopf/Armaturen
Was hilft:
- Chelating-Shampoo 1–2× pro Monat
- Deep Conditioning mit Wärme (z. B. Siztaz Deep Conditioning Cap)
- saure Rinse (Apfelessig 1 EL auf 300 ml Wasser)
- Haaröle für Längen und Spitzen
-
Mikrofaser-Haartücher statt Baumwolle:
Mikrofaser-Haartücher - Duschfilter (wenn möglich)
4. Hitze-Styling
Hitze kann Locken langfristig austrocknen und die Struktur schädigen.
Austrocknend:
- Diffuser auf hoher Hitze
- Glätteisen/Lockenstab
- Föhnen ohne Hitzeschutz
Was hilft:
- so oft wie möglich lufttrocknen
- wenn Hitze – dann niedrig
- immer Hitzeschutz
- regelmäßiges Deep Conditioning
5. Farbe, Blondierungen & chemische Behandlungen
Chemische Behandlungen erhöhen die Porosität der Haare – Feuchtigkeit entweicht schneller.
Austrocknend:
- Blondierungen
- permanente Farbe
- chemische Glättungen
Was hilft:
- intensive Feuchtigkeitspflege
- Deep Conditioning mit Wärme
- Haaröle für die Spitzen
6. Reibung durch Stoffe & Haargummis
Reibung macht die Haaroberfläche rau – Feuchtigkeit entweicht schneller.
Austrocknend:
- Baumwollbettwäsche
- Wollschals & Jackenkrägen
- normale Haargummis
Was hilft:
- Satin statt Baumwolle
- Locken unter Jacken schützen
- Satin-Accessoires verwenden
Produkte bei Siztaz:
7. Falsche oder austrocknende Produkte
Auch gute Produkte können austrocknen – wenn sie nicht zu deinem Haar passen.
Mögliche Auslöser:
- zu viel Alkohol im Produkt
- zu viel Protein
- Produkte passen nicht zur Porosität
- schwere Produkte bei feinem Haar
Feines Haar: aufpassen
Vermeiden:
- schwere Butters
- zu reichhaltige Cremes
- viel Öl
Besser geeignet:
- leichte Leave-ins
- Mousse
- leichte Gels
8. Feuchtigkeit nicht versiegeln
Feuchtigkeit allein reicht nicht – sie muss versiegelt werden, sonst verdunstet sie.
Was hilft:
- ein paar Tropfen Öl nach Leave-in
- bei hoher Porosität besonders wichtig
Haaröle bei Siztaz:
Zu den Haarölen
9. Zu wenig Schutz in der Nacht
Wenn du auf Baumwolle schläfst, entzieht das Material deinen Haaren Feuchtigkeit.
Austrocknend:
- Baumwollkissen
- offene Haare
- raue Stoffe
Was hilft:
- Satin-Bonnet
- Satin-Kissenbezug
- Pineapple mit Satin-Scrunchie
10. Feuchtigkeit & Protein im Gleichgewicht
Protein-Mangel
Anzeichen:
- schlappe Locken
- „gummiartiges“ Haargefühl
- schlechte Definition
Was hilft:
- leichte Proteinpflege 1–2× im Monat
- Reisprotein, Weizenprotein, Aminosäuren
- danach Feuchtigkeit!
Protein-Überladung
Anzeichen:
- harte, trockene Haare
- brüchige Spitzen
- Trockenheit trotz Pflege
Was hilft:
- Protein-Pause
- nur Moisture-Produkte
- Deep Conditioning
- Öle in die Längen
11. Ernährung & Nährstoffe
Gesunde Locken brauchen Vitamin- und Mineralstoffversorgung von innen.
Wichtige Nährstoffe:
- Omega-3-Fettsäuren
- Vitamine A, C, E
- Biotin & B-Vitamine
- Zink & Eisen
- Protein
Anzeichen für Mangel:
- brüchiges Haar
- trockene Kopfhaut
- wachstumsschwaches Haar
Was hilft:
- abwechslungsreiche Ernährung
- viel trinken
- Nährstoffcheck beim Arzt, wenn nötig
Fazit
Locken trocknen nicht ohne Grund aus – meist sind es Wasserqualität, Hitze, Produkte, Reibung, fehlende Versiegelung, Protein-Balance oder Ernährung.
Wenn du diese Punkte Schritt für Schritt verbesserst, werden deine Locken:
- weicher
- glänzender
- definierter
- gesünder
Du musst nicht alles gleichzeitig umstellen – schon kleine Änderungen machen einen grossen Unterschied.




