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Was Locken wirklich austrocknet – und wie du es verhindern kannst

Was Locken wirklich austrocknet – und wie du es verhindern kannst

Shea Moisture Du liest Was Locken wirklich austrocknet – und wie du es verhindern kannst 4 Minuten Weiter Leave-in, Conditioner oder Maske? Der richtige Unterschied erklärt

Was Locken wirklich austrocknet – und wie du es verhindern kannst

Trockene Locken sind eines der häufigsten Probleme. Viele fragen sich: „Warum werden meine Locken immer trockener – egal, was ich drauf mache?“

Locken werden nicht zufällig trocken. Meist sind es bestimmte Pflegegewohnheiten, Wasserqualität, Produkte oder sogar die Ernährung. Hier findest du die häufigsten Ursachen – und einfache Lösungen.


1. Zu häufiges und zu starkes Waschen

Zu viel Waschen entzieht deinen Locken die natürlichen Öle, die sie eigentlich schützen sollen.

Austrocknend:

  • tägliches Waschen mit Shampoo
  • sehr starke, scharfe Shampoos
  • kein Conditioner nach dem Waschen
  • Schrubben statt sanfter Kopfhautmassage

Was hilft:

  • 1–2 Mal pro Woche waschen (je nach Bedarf)
  • milde, feuchtigkeitsspendende Shampoos
  • nach jeder Haarwäsche Conditioner
  • sanft massieren statt reiben

2. Zu heisses Wasser

Sehr heißes Wasser öffnet die Schuppenschicht der Haare zu stark und entzieht Feuchtigkeit.

Anzeichen:

  • Haare fühlen sich direkt nach dem Waschen hart und stumpf an
  • Kopfhaut spannt oder ist gereizt
  • Locken verlieren sofort ihre Definition

Was hilft:

  • mit lauwarmem Wasser waschen
  • am Ende kühler ausspülen

3. Hartes Wasser (Kalk im Wasser)

Hartes Wasser enthält viele Mineralien wie Calcium und Magnesium. Diese lagern sich auf dem Haar ab und blockieren Feuchtigkeit und Pflegeprodukte.

Anzeichen für hartes Wasser:

  • Haare wirken stumpf trotz Conditioner
  • Produkte funktionieren nicht mehr wie früher
  • Locken lassen sich schwer definieren
  • Haare verknoten schneller
  • Kalkspuren an Duschkopf/Armaturen

Was hilft:

  • Chelating-Shampoo 1–2× pro Monat
  • Deep Conditioning mit Wärme (z. B. Siztaz Deep Conditioning Cap)
  • saure Rinse (Apfelessig 1 EL auf 300 ml Wasser)
  • Haaröle für Längen und Spitzen
  • Mikrofaser-Haartücher statt Baumwolle:
    Mikrofaser-Haartücher
  • Duschfilter (wenn möglich)

4. Hitze-Styling

Hitze kann Locken langfristig austrocknen und die Struktur schädigen.

Austrocknend:

  • Diffuser auf hoher Hitze
  • Glätteisen/Lockenstab
  • Föhnen ohne Hitzeschutz

Was hilft:

  • so oft wie möglich lufttrocknen
  • wenn Hitze – dann niedrig
  • immer Hitzeschutz
  • regelmäßiges Deep Conditioning

5. Farbe, Blondierungen & chemische Behandlungen

Chemische Behandlungen erhöhen die Porosität der Haare – Feuchtigkeit entweicht schneller.

Austrocknend:

  • Blondierungen
  • permanente Farbe
  • chemische Glättungen

Was hilft:

  • intensive Feuchtigkeitspflege
  • Deep Conditioning mit Wärme
  • Haaröle für die Spitzen

6. Reibung durch Stoffe & Haargummis

Reibung macht die Haaroberfläche rau – Feuchtigkeit entweicht schneller.

Austrocknend:

  • Baumwollbettwäsche
  • Wollschals & Jackenkrägen
  • normale Haargummis

Was hilft:

  • Satin statt Baumwolle
  • Locken unter Jacken schützen
  • Satin-Accessoires verwenden

Produkte bei Siztaz:


7. Falsche oder austrocknende Produkte

Auch gute Produkte können austrocknen – wenn sie nicht zu deinem Haar passen.

Mögliche Auslöser:

  • zu viel Alkohol im Produkt
  • zu viel Protein
  • Produkte passen nicht zur Porosität
  • schwere Produkte bei feinem Haar

Feines Haar: aufpassen

Vermeiden:

  • schwere Butters
  • zu reichhaltige Cremes
  • viel Öl

Besser geeignet:

  • leichte Leave-ins
  • Mousse
  • leichte Gels

8. Feuchtigkeit nicht versiegeln

Feuchtigkeit allein reicht nicht – sie muss versiegelt werden, sonst verdunstet sie.

Was hilft:

  • ein paar Tropfen Öl nach Leave-in
  • bei hoher Porosität besonders wichtig

Haaröle bei Siztaz:
Zu den Haarölen


9. Zu wenig Schutz in der Nacht

Wenn du auf Baumwolle schläfst, entzieht das Material deinen Haaren Feuchtigkeit.

Austrocknend:

  • Baumwollkissen
  • offene Haare
  • raue Stoffe

Was hilft:

  • Satin-Bonnet
  • Satin-Kissenbezug
  • Pineapple mit Satin-Scrunchie

10. Feuchtigkeit & Protein im Gleichgewicht

Protein-Mangel

Anzeichen:

  • schlappe Locken
  • „gummiartiges“ Haargefühl
  • schlechte Definition

Was hilft:

  • leichte Proteinpflege 1–2× im Monat
  • Reisprotein, Weizenprotein, Aminosäuren
  • danach Feuchtigkeit!

Protein-Überladung

Anzeichen:

  • harte, trockene Haare
  • brüchige Spitzen
  • Trockenheit trotz Pflege

Was hilft:

  • Protein-Pause
  • nur Moisture-Produkte
  • Deep Conditioning
  • Öle in die Längen

11. Ernährung & Nährstoffe

Gesunde Locken brauchen Vitamin- und Mineralstoffversorgung von innen.

Wichtige Nährstoffe:

  • Omega-3-Fettsäuren
  • Vitamine A, C, E
  • Biotin & B-Vitamine
  • Zink & Eisen
  • Protein

Anzeichen für Mangel:

  • brüchiges Haar
  • trockene Kopfhaut
  • wachstumsschwaches Haar

Was hilft:

  • abwechslungsreiche Ernährung
  • viel trinken
  • Nährstoffcheck beim Arzt, wenn nötig

Fazit

Locken trocknen nicht ohne Grund aus – meist sind es Wasserqualität, Hitze, Produkte, Reibung, fehlende Versiegelung, Protein-Balance oder Ernährung.

Wenn du diese Punkte Schritt für Schritt verbesserst, werden deine Locken:

  • weicher
  • glänzender
  • definierter
  • gesünder

Du musst nicht alles gleichzeitig umstellen – schon kleine Änderungen machen einen grossen Unterschied.